"Berliner Mauer" schmückt das Vechtaer Turnier

 

 

Foto: Moormann Vechta (sl)

- Okt. 2009 Oldenburgische Volkszeitung  ++  Die „Berliner Mauer“ steht noch im Garten von Wilhelm Meimbresse (rechts). Neben dem Parcoursbauer vom Vechtaer Hallenchampionat steht Holger Prekel, der ebenfalls reitende Bruder vom Benefizturnier-Ausrichter Ralf Prekel.  ++  Kurz vor Mitternacht türmt sich samstags beim Vechtaer Hallenchampionat vor den Pferden immer die rote Mauer auf, Zentimeter für Zentimeter bauen die Helfer das mächtige Hindernis in Richtung Hallendecke. Am kommenden Samstag erstrahlt die rote Mauer im Scheinwerferlicht aber in einem völlig neuen Gewand: Professionelle Graffitis schenken dem Bauwerk neuen Glanz. "Im ersten Moment habe ich sie selbst nicht wiedererkannt", erzählt Besitzer Wilhelm Meimbresse. Der Vechtaer Parcoursbauer hatte seine Mauer vor zwei Wochen dem Veranstalter des neu aufgelegten Berliner Turniers auf dem Flughafen Tempelhof zur Verfügung gestellt. Da sich in der Bundeshauptstadt alles um "20 Jahre Mauerfall" dreht, riefen die Organisatoren kurzerhand in Vechta an, ob sie die rote Mauer in eine original Berliner Mauer verwandeln dürften. Nach Meimbresses Okay wurden drei, vier Graffitisprayer geholt, die das Bauwerk schmückten. Damit ist der 61-jährige Parcoursbauer aus Vechta nun in einen Gewissenskonflikt geraten. "Die Mauer sieht doch jetzt so einmalig, so urig aus. Da ist es doch schade, wenn ich sie wieder rot anstreiche", sagt Wilhelm Meimbresse. Jetzt möchte er dieses Stück "Kulturgeschichte" erhalten: Er baut demnächst eine komplett neue Mauer, das alte Schmuckstück wird letztmals am Samstag in der Vechtaer Auktionshalle aufgebaut - und   .....  mehr  >>>